Vortrag über Oleksandra Exter im Georg Kolbe Museum
Tetyana Filevska, die Kreativdirektorin des Ukrainischen Instituts, wird einen Vortrag über die Malerin und Bühnengestalterin Oleksandra Exter halten. Die Veranstaltung wird am 8. März um 15:30 Uhr im Georg-Kolbe-Museum in Berlin stattfinden.
Foto: Enric Duch
Zum Internationalen Frauentag wird Tetyana Filevska einen Vortrag über die Malerin und Bühnenbildnerin Oleksandra Exter halten.
Exter wurde 1882 in Białystok geboren. Kurz nach ihrer Geburt zog ihre Familie nach Kyjiw, wo sie Kunst studierte und ihre künstlerische Laufbahn begann. Im Jahr 1907 zog sie nach Paris, wo sie viele Jahre lebte und bis zu ihrem Tod im Jahr 1949 blieb.
Oleksandra Exter wurde stark vom Suprematismus beeinflusst und war unter anderem mit Kasymyr Malewytsch befreundet. In Paris war sie Teil der avantgardistischen Künstlerkreise und stand in Kontakt mit dem französischen Dichter Guillaume Apollinaire sowie dem spanischen Künstler Pablo Picasso. Ihr Werk war geprägt von abstrakten, formalen Kompositionen. Oleksandra Exter gilt als eine der einflussreichsten Künstlerinnen ihrer Zeit.
Der Vortrag wird im Rahmen der Ausstellung „Ich weiß, daß ich mich verdoppeln kann“ von Gisèle Vienne und den Puppen der Avantgarde stattfinden. Diese Ausstellung zeigt rekonstruierte Marionetten, die Exter 1927 in Herwarth Waldens Galerie Der Sturm ausgestellt hat.
Wann: 8. März, 15:30 – 17:00
Wo: Georg-Kolbe-Museum, Sensburger Allee 25, 14055 Berlin
Eintritt: frei (für den Vortrag und die Ausstellung)
Sprache: Englisch
Der Vortrag wird vom Georg-Kolbe-Museum in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Institut organisiert.

