Programm des Ukrainischen Instituts in Deutschland bei Café Kyiv
Das Ukrainische Institut in Deutschland organisiert am 11. März im Rahmen von Café Kyiv in Colosseum Berlin (Schönhauser Allee 123) zwei Podiumsdiskussionen. Zudem unterstützt es die Skulpturenausstellung ukrainischer Künstler, die von der Galerie Serpen organisiert wird, sowie die Filmvorführung „Malevych“ über den ukrainischen Künstler Kasymyr Malewytsch.
Filmbild, „Malevych“
Dieses Jahr hat das Ukrainische Institut in Deutschland zwei Podiumsdiskussionen vorbereitet, die im Rahmen von Café Kyiv am 11. März stattfinden werden:
Podiumsdiskussion 1: „Soft Power, Hard Agenda: Russia’s Cultural Diplomacy and Influence Strategies in Germany“
Wann: 13:45 – 14:30 Uhr
Wo: WAGENHALLE EG (MAIDAN)
Sprache: Englisch
Moderation: Kateryna Rietz-Rakul, Leiterin des Ukrainischen Instituts in Deutschland
Teilnehmende:
- Mariia Protsiuk, stellvertretende Leiterin der Abteilung für Forschung, Analytik und akademische Programme, Ukrainisches Institut;
- Krista-Maria Läbe, Beraterin für Strategische Kommunikation, Vorstandsmitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft
- Wilfred Jilge, Osteuropahistoriker, Associate Fellow am Robert Bosch-Zentrum der DGAP für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien
Beschreibung: Diese Podiumsdiskussion stellt zentrale Ergebnisse der Studie „Russische Kulturdiplomatie in Deutschland: Akteure, Narrative und Erfolge“ vor, die vom Ukrainischen Institut durchgeführt wurde.
Podiumsdiskussion 2: „Culture and War: Turning Survivor’s Guilt into Action“
Wann: 15:15 – 16:00 Uhr
Wo: OG. KINO 7 – CHARKIW
Sprache: Englisch
Video: Bohdan Bunchak, 10 min.
Moderation: Kateryna Rietz-Rakul, Leiterin des Ukrainischen Instituts in Deutschland
Teilnehmende:
- Julia Teek, Senior-Projektmanagerin Ukraine-Engagement, Robert Bosch Stiftung
- Natalia Kuzmenko, Veteranin, Inhaberin der Buchhandlung „Zbirka“
Beschreibung: Wie kann Überlebensschuld in sinnvolles Handeln umgewandelt werden? Dieses Panel beleuchtet die Rolle der Kultur für Resilienz und Aktivismus in Kriegszeiten. Anhand verschiedener Perspektiven werden persönliche und berufliche Reaktionen auf den Krieg diskutiert – von kulturellen Initiativen bis hin zu Veteranen-geführten Projekten.
Skulpturenausstellung
Die Skulpturen zeitgenössischer ukrainischer Künstler werden während der gesamten Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Café Kyiv ausgestellt. Zu sehen sind Werke von drei Künstlern: Vitalii Shupliak („Modules of Unity“), Oleksii Zolotar („Geometric Archaic“) und Yaroslav Kusch („Dreieckstütze“). Die Ausstellung wird von der Serpen Gallery mit Unterstützung des Ukrainischen Instituts in Deutschland organisiert.
Filmvorführung „Malevych“
Wann: 17:00 – 18:45 Uhr
Wo: EG. KINO 2 – DONEZK
Sprache: Ukrainisch mit englischen Untertiteln
Beschreibung: Vor der Filmvorführung wird es eine Einführung durch das Kreativteam geben. Nach der Vorführung findet ein Q&A mit der Regisseurin Daria Onyshchenko und der kreativen Produzentin des Films, Tetyana Filevska, statt. Das Historiendrama „Malevych“ zeigt ein Kaleidoskop von Ereignissen aus dem Leben des weltberühmten ukrainischen Künstlers Kasymyr Malewytsch, der gegen die sowjetischen Behörden für das Recht kämpfte, „freie“ Kunst zu schaffen.
Empfehlung des Ukrainischen Instituts in Deutschland:
Musikkonzert „CODE. Liatoshynskyi“
Wann: 20:00 – 21:00 Uhr
Wo: OG. KINO 7 – CHARKIW
Beschreibung: Die Pianistin und Wissenschaftlerin Kateryna-Sofia Shyk hält einen Vortrag über das musikalische Erbe der Ukraine mit besonderem Schwerpunkt auf dem ukrainischen Komponisten Borys Ljatoschynskyj. Zudem wird sie Werke von Borys Ljatoschynskyj sowie des deutschen Komponisten Johannes Brahms aufführen. Mit ihrer Arbeit verfolgt Kateryna-Sofia Shyk das Ziel, die Werke von Ljatoschynskyj bekannter zu machen und sie in einen globalen Kontext zu stellen.

