Ukraine beim Classical:NEXT-Festival
Auf dem Festival Classical:NEXT in Berlin wird die Ukraine durch mehrere Delegierte aus der Musikbranche sowie durch zwei Showcase-Auftritte vertreten: von dem Künstler Orest Smovzh (Ukraine/Finnland) und dem elektroakustischen Ensemble DZ’OB.
Über Festival
Classical:NEXT gilt als eine der führenden internationalen Plattformen für Fachleute aus der klassischen und Kunstmusik. Die jährlich in Berlin stattfindende Messe versammelt Künstler:innen, Manager:innen, Orchester, Labels, Dozent:innen, Verlage, Journalist:innen und viele weitere Vertreter:innen der Branche. Sie bietet Raum für Austausch, Kooperation und Innovation auf globaler Ebene.
Das Programm umfasst Konzertformate, Pitching-Sessions, Podiumsdiskussionen und Präsentationen zu aktuellen Themen wie Musikmanagement, Publikumsentwicklung, Finanzierung und Marketingstrategien.
Showcase Programm:
Mit zwei Showcases ist die Ukraine bei Classical:NEXT vertreten: DZ’OB (Ukraine) und Orest Smovzh (Ukraine/Finnland).
DZ’OB ist ein elektroakustisches Ensemble aus Dnipro, das Jazz, Klassik und zeitgenössische elektronische Musik wie IDM, Techno und Dubstep eklektisch miteinander verbindet.
Das Ensemble besteht aus Vasyl Starshinov (Oboe), Oleksii Starshinov (Fagott), Iryna Li (Violine), Oleksii Badin (Violoncello) und Andrii Yarovyi (Schlagzeug/Elektronik).
Das Ensemble wird am 12. Mai um 17.30 Uhr im Colosseum, Kino 10 ihr Konzert geben.
Orest Smovzh ist ein ukrainischer Geiger und Doktorand mit Wohnsitz in Helsinki. In seiner künstlerischen Forschung beschäftigt er sich mit zeitgenössischer Virtuosität in Capricen, Etüden und Studien für Violine solo – immer auf der Suche nach elektrisierenden Verbindungen zum Publikum, oft an unerwarteten Orten. Zu seinen jüngsten Auftrittsorten zählen besetzte Häuser, Comicläden, Saunen und Kneipen – ebenso wie klassische Konzertsäle.
Orest Smovzh wird am 14. Mai um 18.00 Uhr im Colosseum, Kino 10 ihr Konzert geben.
Über ukrainische Delegation
In diesem Jahr nimmt die Ukraine erstmals an der Fachmesse Classical:NEXT teil – mit einem nationalen Stand des Ukrainischen Instituts unter dem Titel „Music for Ukraine“ (Stand Nr. 35). Der Auftritt ermöglicht ukrainischen Delegierten die Teilnahme an zentralen Programmpunkten der Messe, den Aufbau internationaler Partnerschaften sowie die weltweite Sichtbarmachung der ukrainischen Musikszene.
Ukrainische Delegierte bei Classical:NEXT 2025:
Die Delegierten:
- Olha Blazhiievska, Koordinatorin des ukrainischen Kunstfestivals Bouquet Kyiv Stage,
Projektmanagerin am Kulturzentrum Dom Master Klass (Kyjiw) - Kateryna Suprun, Mitgründerin, Künstlerische Leiterin und Solistin des Orchesters Mriya (Berlin)
Co-Künstlerische Leiterin und Solistin des Ensembles Kyiv Camerata - Olha Lozynska, Programmmanagerin für klassische Musik beim Ukrainischen Institut
- Mykola Hrechukh, Gründer und Künstlerischer Leiter des Lviv Chamber Fest „Mirror“
- Yulia Nikolaevska, Programmdirektorin des „Kharkiv Music Fest“,
Professorin an der Nationalen Kunstuniversität Charkiw,
Vize-Rektorin für Forschung, Lehre, künstlerische Arbeit und Innovationsentwicklung - Opera Aperta, Labor für zeitgenössische Oper in Kyjiw
Vertreten durch die Komponisten Roman Grygoriv und Illia Razumeiko - Julia Ostroverkhova, Managerin des „Lyatoshynsky Trio“,
Förderin ukrainischer Musik und Kultur in Österreich
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Die Konferenz „From Crisis to Future: New Responsibilities for Museums in Ukraine“:
Показ “Крим, 5-та ранку” у Польщі – це перший мистецький правозахисний перформанс Українського інституту та Міністерства закордонних справ України, який вийде за межі України в рамках діяльності Кримської платформи. Наступного року виставу покажуть у Німеччині, США та інших країнах світу. Її особливістю є те, що у виставі братимуть участь не лише професійні актори, а й польські лідери думок, завдяки чому про Крим дізнається широка польська громадськість. Ми постійно підкреслюємо, що публічність рятує життя в умовах окупації та є ключовим інструментом у боротьбі за права людини,
— перша заступниця міністра закордонних справ України Еміне Джапарова.

