Symposium „Echoes of Empire: Soviet Monuments and the Machinery of Disinformation“ in Berlin
Am 6. und 7. November 2025 fand in der Botschaft der Republik Polen in Berlin das internationale Symposium „Echoes of Empire: Soviet Monuments and the Machinery of Disinformation“ statt. Die Veranstaltung brachte Expert:innen aus Wissenschaft, Kultur und Politik zusammen, um über den Umgang mit dem Erbe sowjetischer Denkmäler in Europa zu diskutieren.
Wann:
6. – 7. November 2025
Wo:
Botschaft der Republik Polen (Unter den Linden 70, 10117 Berlin)
Eintritt:
mit Anmeldung (die Anmeldung ist geschlossen)
Sprachen:
Englisch und Deutsch (Simultanübersetzung wird angeboten)
Über Symposium
Das Symposium widmete sich dem Umgang mit sowjetischen Denkmälern und den Narrativen, die sie umgeben. Im Fokus standen die rechtlichen, politischen und kulturellen Dimensionen dieser Erinnerungsorte sowie ihre mögliche Instrumentalisierung im Kontext aktueller geopolitischer Auseinandersetzungen.
An zwei Tagen untersuchten deutsche und internationale Historiker:innen, Rechtsexpert:innen, Künstler:innen, Kurator:innen sowie politische Entscheidungsträger:innen, wie Denkmäler aus der Sowjetzeit weiterhin das kollektive Gedächtnis und den politischen Diskurs in Europa prägten. Das Programm umfasste Podiumsdiskussionen und Fallstudien, die vergleichende Einblicke in die Aufarbeitung totalitärer Vergangenheiten boten.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf internationalen Erfahrungen: Welche anderen Ansätze waren im Umgang mit den Hinterlassenschaften der sowjetischen Herrschaft bereits entwickelt worden, und welche Lehren ließen sich daraus für Deutschland ziehen?
Zu den Sprecher:innen des Symposiums gehörten unter anderem:
Dr. Artis Pabriks – Vorsitzender des Northern Defence Policy Centre, ehemaliger Verteidigungsminister und stellvertretender Premierminister Lettlands
Prof. Dr. Andrij Portnov – Historiker, Direktor des PRISMA UKRAЇNA Research Network Eastern Europe
Dr. Ana Milošević – Postdoktorale Forscherin am Leuven Institute of Criminology, KU Leuven Faculty of Law
Dr. Anna Kaminsky – Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Das Symposium war ein offizielles Pre-Event der Berlin Freedom Week (8.–15. November 2025).
Partners
Das Symposium wurde organisiert vom Ukrainischen Institut in Deutschland, der Botschaft der Republik Polen in Berlin, dem Polnischen Institut Berlin, der Botschaft der Republik Estland in Deutschland, der Botschaft der Republik Lettland in Deutschland, der Botschaft der Republik Litauen in Deutschland sowie vom Litauischen Kulturinstitut.
Die Veranstaltung wurde finanziell unterstützt vom Auswärtigen Amt.
Weitere Partner waren der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, das Museum Berlin-Karlshorst sowie die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission.

