Podiumsgespräch „Erinnern im Krieg – Erinnerung im Wandel. Ukrainische Erinnerungskultur im Kontext des aktuellen Krieges“

Am 4. Mai 2026 findet das Podiumsgespräch „Erinnern im Krieg – Erinnerung im Wandel. Ukrainische Erinnerungskultur im Kontext des aktuellen Krieges“ im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung statt. Die Veranstaltung ist den Veränderungen von Erinnerungskultur unter den Bedingungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gewidmet.

Foto: Volodymyr Leush, Unsplash.

Wann:

Montag, 4. Mai 2026

Einlass: 17:30 Uhr

Beginn: 18:00 – 20:00 Uhr

Wo:

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung (Stresemannstraße 90, 10963 Berlin)

Eintritt:

Frei, mit Anmeldung 

Sprache:

Deutsch und Ukrainisch (Simultanübersetzung vorhanden)

Programm

Begrüßung:

  • Silke Krohn (Bereichsleiterin Bildung und Vermittlung im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung)
  • Kristiane Janeke (Mitglied im Bundesvorstand des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)
  • Kateryna Rietz-Rakul (Direktorin des Ukrainischen Instituts in Deutschland)

Auf dem Podium:

  • Robin Wagener (Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe)
  • Franziska Davies (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung)
  • Yurii Savchuk (Generaldirektor des Nationalen Museums der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kyjiw)
  • Jörg Morré (Direktor des Museums Berlin-Karlshorst)
  • Yevheniia Moliar (Kunsthistorikerin an der Technischen Universität Berlin)

Moderation: Dominik Tomenendal (Referatsleiter für Erinnerungskultur und Netzwerkarbeit beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)

Empfang: im Anschluss an die Veranstaltung

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen folgende Fragen:

  • Emanzipation und Identität: Wie löst sich die ukrainische Erinnerungskultur von sowjetischen Narrativen und welchen Platz sucht sie heute in einem gemeinsamen europäischen Wertekanon?
  • Gedenken vor Ort: Wie reagiert die ukrainische Gesellschaft auf den Krieg? Welche Initiativen und Gedenkformate entstehen vor Ort, um Schicksale zu dokumentieren und die eigene Geschichte gegen die drohende Auslöschung zu verteidigen?
  • Gedenklandschaft im Umbruch: Wie reagieren deutsche Museen und Gedenkstätten auf die aktuelle Lage? Welche Rolle kann dabei ein deutsch-ukrainischer Dialog spielen und was können beide Seiten aktuell voneinander lernen?

Eine Kooperation des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., des Ukrainischen Instituts in Deutschland und des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung.

Das Podiumsgespräch „Erinnern im Krieg – Erinnerung im Wandel. Ukrainische Erinnerungskultur im Kontext des aktuellen Krieges“ ist Teil der vom 4. bis 8. Mai 2026 in Berlin stattfindenden Ukrainischen Erinnerungswoche. Sie wird von Vitsche e.V. organisiert.