EMOP 2025: Ausstellung „Die transgressive Kraft des Kummers 

Die Arbeiten ukrainischer Fotograf:innen werden im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie (EMOP) 2025 in der Ausstellung „Die transgressive Kraft des Kummerspräsentiert. Die Ausstellung wird von Camille Leprince kuratiert und vom Institut français Berlin organisiert. Die Vernissage findet am 20. Februar 2025 ab 18:00 Uhr im Institut français Berlin statt. 

Im Rahmen des European Month of Photography (EMOP) 2025 wird die Ausstellung „Die transgressive Kraft des Kummers“ präsentiert, die sich mit den künstlerischen Ausdrucksformen ukrainischer Fotograf:innen in Zeiten des Krieges auseinandersetzt. Die Vernissage findet am 20. Februar im Institut français Berlin statt. 

Die Ausstellung zeigt Werke von neun ukrainischen Fotograf:innen – Igor Chekachkov, Oleg Dimov, Lesha Berezovskiy, Mishka Bochkaryov,  Veronika Mol, Xenia Petrovska, Iva Sidash,  Elena Subach, Oleksandra Zborovska. Die meisten von ihnen leben noch in der Ukraine, aber einige sind Binnenflüchtlinge aus den am stärksten vom Krieg betroffenen Gebieten, die jetzt von Russland besetzt sind, und andere sind ins Ausland geflohen. 

Die präsentierten Fotografien lösen sich von der klassischen Ästhetik des Fotojournalismus und verbinden dokumentarische und poetische Elemente. Sie zeigen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht als reine Berichterstattung, sondern als vielschichtige visuelle Reflexion. 

In einer von Unsicherheit und Zerstörung geprägten Gesellschaft erscheint der Kummer als stille, aber kraftvolle Form des Widerstands. Die Werke greifen dieses Spannungsfeld auf und vermitteln eine geteilte Erfahrung extremer Situationen. Durch die Kombination von Standbildern und bewegten Bildern – darunter Videos internationaler Künstler:innen, die in Krisenzeiten entstanden sind – entstehen neue Verbindungen und Perspektiven. 

Die Ausstellung wird von Camille Leprince kuratiert, mit Produktionsassistenz von Xenia Petrovska. Leprince studierte an der Sciences Po Paris und der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) unter der Leitung von Georges Didi-Huberman. Nach zehn Jahren in der internationalen Solidaritätsarbeit – von Tschetschenien bis Syrien – widmete sie sich Projekten, die Kunst und gesellschaftliches Engagement verbinden. 

Ein solidarischer Verkauf der Werke wird von der Ausstellungskuratorin Camille Leprince organisiert. Der Werkkatalog ist online verfügbar.

Die Ausstellung wird vom 21. Februar bis zum 31. März 2025 im Institut français Berlin stattfinden.

Die Ausstellung wird vom Institut français Berlin organisiert und findet in Partnerschaft mit dem Ukrainischen Institut in Deutschland (UID) statt.