Die Ukraine auf der Leipziger Buchmesse:

Geschichten von Widerstand,

Verlust und Identität

Das Goethe-Institut Ukraine präsentierte gemeinsam mit dem Ukrainischen Institut, dem Mystetskyi Arsenal und dem Ukrainischen Buchinstitut auf der Leipziger Buchmesse vom 21. bis 24. März mehrere Veranstaltungen mit ukrainischen Autor:innen und Dichter:innen. Im Mittelpunkt der Diskussionen, Vorträge und Präsentationen standen die Themen Widerstand, Verlust und Identität.

Fotos: Vira Dumke

Die Ukraine war auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse mit einem vielfältigen Programm vertreten. Ukrainische Autor:innen und Dichter:innen diskutierten über Geschichten von Widerstand, Verlust und die daraus resultierenden Identitäten. Weitere Diskussionsthemen waren die ukrainische Kulturpolitik während des Krieges, dekoloniale Praktiken, neue Finanzierungsmöglichkeiten für Verleger:innen und Herausforderungen für Übersetzer:innen.

Darüber hinaus wurden bei den Veranstaltungen zeitgenössische Texte ukrainischer Autor:innen und Dichter:innen vorgestellt, die im vergangenen Jahr auf Deutsch erschienen sind. Dazu gehören Werke der Schriftstellerinnen Olena Stiaschkina und Olena Sachartschenko, der Literaturkritikerin Tetiana Trofymenko sowie eine Sammlung von Gedichten zeitgenössischer ukrainischer Dichter:innen. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Gedenken an den talentierten jungen Dichter Maksym Kryvtsov gewidmet, der Anfang 2024 an der Front gefallen ist.

Partner

Alle Veranstaltungen wurden vom Goethe-Institut Ukraine in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Institut, dem Nationalen Kultur-, Kunst- und Museumskomplex Mystetskyi Arsenal und dem Ukrainischen Buchinstitut organisiert.

Das Programm wurde ermöglicht durch die Förderung aus dem Sonderbudget Ukraine der Stadt Leipzig, der Sächsischen Staatskanzlei und der Leipziger Buchmesse.